Two Oceans Ultramarathon: Marathonis wagen sich an ein ganz besonderes Rennen in Südafrika

5. Mai 2026

Im April 2026 ging es für ein paar Marathonis zu einer Laufreise nach Südafrika. 30°C an den ersten Tagen ließen alle die kommenden Laufevents mit Sorge erwarten, doch zum Glück sanken dann die Temperaturen.


International Friendship Run

Der erste Lauf war am Donnerstag, den 9. April 2026, der „International Friendship Run“ über 4,2km. Gelaufen wurde ohne Zeitmessung, mit den Flaggen aus der Heimat. Auch wir Marathonis hatten extra eine Ibbenbüren-Flagge, -Wimpel und -Anstecknadeln mitgebracht.


Two Oceans Ultramarathon: Perfekter Start

Am Samstag, den 11. April 2026, stand dann der „Two Oceans Ultramarathon“ auf dem Programm. Unser Hotel, in dem auch die Eliteläufer/-innen untergebracht waren, befand sich direkt an der Startlinie. Beim Start um 5:15 Uhr herrschten 19°C, die sich dank der Bewölkung bis zum Zieleinlauf hielten. Zusätzliche Windstille sorgte für perfekte Bedingungen, da es sonst auf den Küstenstraßen extrem stürmisch werden kann.


Nach der Nationalhymne ging es in der Dunkelheit durch Kapstadt. Trotz der frühen Uhrzeit standen schon etliche Zuschauer/-innen an der Strecke. Mit der aufgehenden Sonne folgte die Route der Küstenstraße durch pittoreske Örtchen, um nach 20 Kilometern den Ozean zu verlassen und die Kap-Halbinsel zu queren.


Küstenstrecke und erste Highlights

Bei Kilometer 30 erreichte man am Noordhoek Beach wieder den Ozean und der erste der beiden großen Aufstiege begann: Der legendäre Chapman‘s Peak Drive. Der mehrere Kilometer lange, annähernd zuschauerfreie Aufstieg wurde mit einem traumhaften Blick über Hout Bay belohnt. Unten im Township angekommen, herrschte wieder ausgelassene Stimmung und die Zuschauer/-innen feierten die kurz vor der Marathonmarke stehenden Läufer/-innen.


Der folgende etwa 7 Kilometer lange Anstieg zum Constantia Nek bot dank der Bäume einigen Schatten, aber die Steilkurven der Straße waren durch das extreme Seitwärtsgefälle schwer zu laufen. Dazu musste man, wie auf der gesamten Strecke, ständig auf die in den Fahrbahnmarkierungen angebrachten Katzenaugen aufpassen. Diese wenige Zentimeter hohen Stolperfallen sollten auch unter den Marathonis zu - glücklicherweise glimpflich verlaufenden - Stürzen führen.


Zieleinlauf am Tafelberg

Am Fuße des Tafelberges ging es oberhalb von Kapstadt bergab, bis ein letzter kleiner Anstieg das nahende Ziel verkündete. Der Einlauf auf dem Rugby Feld war von einer dichten Menschenmenge gesäumt. Je nach erreichter Zielzeit wurden unterschiedliche Medaillen ausgeteilt.

 

Die insgesamt 19 Verpflegungsstationen an der Strecke waren selten weiter als 3 Kilometer voneinander entfernt. Es gab immer Wasser, Iso und Cola. Kurz vor der Halbzeit war ein großer Verpflegungsstand mit u.a. Bananen untergebracht. Später gab es auch Eis-am-Stiel. Dazu kam zwischen den offiziellen Verpflegungsständen immer noch von den Zuschauer/-innen organisierte Verpflegung für alle Läufer/-innen, mit z.B. Bananen- oder Melonenstücken.

 

Bis auf den Chapman‘s Peak Drive war die Strecke von feiernden Zuschauenden gesäumt. Immer wieder gab es auch Moderator/-innen und Cheerleader/-innen. Die wunderschöne Landschaft machte den „Two Oceans“ dann endgültig zu einem der schönsten Läufe der Welt.


Der Halbmarathon

Am Sonntag, den 12. April 2026, startete gegen 6 Uhr dann der Halbmarathon. Nach wenigen hundert Metern bog die Strecke von derjenigen des Ultramarathons ab und führte über einen ersten Berg hin zum zweiten und größten Aufstieg. Bei Kilometer 13 stieß die Halbmarathonstrecke dann wieder auf die Ultramarathonstrecke und folgte ihr hinab bis zum letzten kleinen Aufschwung ins Ziel.


Der Halbmarathon war mit 7 Getränkestationen ebenfalls bestens ausgestattet. Das war auch gut so, da diesmal keine Bewölkung herrschte und die Temperaturen mit der aufgehenden Sonne rasch stiegen.


Mehr als nur Laufen: Die Reise

Alle Marathonis und Supporter genossen im Anschluss an die Läufe noch eine beeindruckende Reise durch Südafrika. Die Temperaturen lagen meist knapp unter 20°C bei sonnigem Wetter.


Eckpfeiler der Reise waren: Kapstadt per Rad erkunden, das Kap der Guten Hoffnung, eine Besteigung des Tafelberges, Pinguine, die Kleine Karoo Steppe, das Füttern von Straußen, eine Klettertour durch eine Tropfsteinhöhle, der weltweit höchste Bungeesprung von einer Brücke, die Garden Route, mehrere Traumstrände und eine Safari im „Addo Elephant Nationalpark“.


Fazit: unvergessliche Eindrücke

Auch kulinarisch hatte die Reise mit u.a. Strauß, Kudo und Warzenschwein, sowie einigen Weinverkostungen einiges zu bieten. Das alles zu überaus günstigen Preisen. Die traumhaften und abwechslungsreichen Landschaften haben uns immer wieder überrascht und laden zum Wiederkommen und Neuentdecken ein.

 



Ergebnisse 56km-Ultramarathon

Kai Schrameyer 4:54:06h

Lars Runde 5:19:19h

Michael Upmann 5:50:10h

Fulco Meijer 5:55:12h

 


Ergebnisse Halbmarathon

Dominik Pracht 1:46:58h

Annerose Rotte 1:54:26h



Bericht: Lars Runde

Fotos: privat + Action Photo SA 



13. Oktober 2026
Gemeinsam fit durch den Winter!
1. Oktober 2026
Am Samstag, den 26.09.2026, fand die Premiere des 3-Täler-Laufs in Mettingen statt, den Marathon Ibbenbüren als Saisonabschluss der Laufabteilung nutzte. Das Gelände der Ludgerischule bot ein schönes Ambiente und ausreichend Platz. Die Laufstrecken waren abwechslungsreich mit Asphalt und Wurzeltrails, Anstiegen und langen Geraden. Vorbildlich waren alle erhabenen Wurzeln weiß markiert, und auch die Streckenführung war, bis auf vereinzelte Stellen, gut ausgeschildert. Trotz des anspruchsvollen Kurses und der schmerzlichen Höhenmeter waren die Marathonis begeistert von dem Lauf. Der Abend wurde schließlich in Ibbenbüren beim Buffet bei Brügge fortgesetzt. Marathon Ibbenbüren gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern! Hier die offiziellen Ergebnisse der Marathonis: 14,1 km Frauen 1:13:35 Kirsten Lammerskitten (2. W50, 4. Gesamt) 1:13:56 Annerose Rotte (1. W35, 6. Gesamt) 1:24:09 Anja Pehker (4. W50) 1:31:08 Linda Braunschweig (6. W40) 1:35:14 Anja Deters (5. W45) 1:36:54 Heike Beck (10. W50) 1:40:08 Nicole Thum (10. W35) 14,1 km Männer 1:05:31 Lars Runde (4. M45) 1:06:04 Ingo Richter (1. M55) 1:10:26 Kai Schrameyer (2. M40) 1:10:58 Niklas Miltrup (5. M35) 1:12:27 Cedric Legrand (7. M35) 1:12:36 Michael Lammerskitten (5. M45) 1:13:45 Rainer Rottmann (1. M65) 1:14:17 Philipp Lewe (8. M35) 1:15:20 Michael Upmann (3. M40) 1:16:47 Maik Burghardt (5. M40) 1:18:41 Bernward Breckweg (7. M60) 1:20:46 Martin Viße (9. M45) 1:24:05 Heinz Gawinski (4. M70) 1:36:39 Olaf Hemmersmeier (18. M55) 8.3 km Frauen 0:46:15 Isabell Egelkamp (2. W30) 0:50:42 Sonja Albers (4. W45) 0:51:30 Sigrid Meer (2. W60) 0:54:36 Annette Lienkamp (1. W55) 8,3 km Männer 0:49:07 Ulrich Hermann (1. M55) 8,3 km Walking Männer 1:13:51 Peter Overmeyer (1. M55)
1. Oktober 2026
Bei strahlendem Sonnenschein liefen am Sonntag, den 27.09.2026, Marathonis beim ersten Detten Urban Run (DUR) in Emsdetten mit. Der Lauf wurde zum vierzigjährigen Jubiläum der LG Emsdetten ausgetragen und führte nicht nur durch die Innenstadt, sondern auch durch diverse Gebäude hindurch. Als Eintrittskarte zu den Gebäuden trugen alle das offizielle Laufshirt. Beim Start waren die Buden des Stadtfestes noch geschlossen und die Veranstalter konnten die Bühne für ihre Ansprache nutzen. Gestartet wurde in mehreren Wellen, damit sich das Teilnehmerfeld von 200 Läuferinnen und Läufern entzerren konnte. Die meisten Höhenmeter wurden gleich zu Beginn gesammelt, als es das Treppenhaus im Rathaus fünf Stockwerke hinauf ging. Ein Highlight war das erste Altenheim, wo die Seniorinnen und Senioren im dunklen Durchgang mit Leuchtstäben Spalier saßen. Der Stadtkern wurde immer wieder verlassen, um durch die Grünanlagen zu laufen. In der Emshalle umrundete man die Damen beim Handballtraining und konnte das Maskottchen abklatschen. Weitere Überraschungen boten die Musikkneipe C-Dur mit der vernebelten Tanzfläche, ein weiteres Altenheim mit seinen Bewohner/-innen oder eine Schülerband. Aber auch die anderen Gebäudequerungen (Galerie, Kindergarten, Bibliothek, Fahrradgeschäft …) waren interessant. Die Stimmung an der Strecke war super: Gutgelaunte Streckenposten und überraschend viele Zuschauer/-innen, die vielleicht durch den Bericht im WDR angelockt worden waren. Auf der etwas über 6 km langen Strecke gab es zwischendurch sogar noch eine Verpflegungsstation. Beim Zieleinlauf auf dem Stadtfest hatte sich inzwischen eine große Menschenmenge gesammelt, um die Läuferinnen und Läufer jubelnd zu empfangen. Für Getränke war gesorgt und inzwischen hatten auch die Stände des Stadtfestes geöffnet. Auf der großen Bühne legte dann auch schon die erste Kapelle los. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die fortgesetzt werden soll. Den Bericht über die Vorbereitungen gibt es in der ARD Mediathek WDR-Lokalzeit-Münsterland vom 25.09. bei Minute 15:08.
23. September 2026
Traditionell fand am Samstag, den 19.09.2026, der MBH-Benefizlauf in Uffeln wieder unter großer Beteiligung von Marathon Ibbenbüren statt. Gleichzeitig bildete der Lauf das Finale der Vereinsmeisterschaft Laufen. Am frühen Nachmittag starteten die 5km-Läuferinnen und Läufer auf ihre Runde am Kanal entlang. Viktoria Noe kam als zweite Frau des Gesamtfeldes wieder zurück über die Ziellinie. Die Siegerehrung wurde zeitnah abgehalten. Da Fabian und Viktoria von der Strecke des 5km-Laufes nicht begeistert waren, ließen sie sich überreden zum Vergleich die flache Asphaltstrecke des 10km-Laufes auszuprobieren und meldeten sich spontan für den 10km-Lauf nach. Um 15:15 Uhr erfolgte der Startschuss für die 10km. Der starke Wind machte sich auf den langen Geraden immer wieder bemerkbar. Im Abschnitt des Wendepunktes konnten sich viele Marathonis gegenseitig abklatschen. Als dritte Frau des Gesamtfeldes erreichte Kirsten Lammerskitten das Ziel, direkt vor Viktoria, die in ihrem zweiten Lauf des Tages leider nicht noch einmal das Treppchen erreichen konnte. Mit dem Abschluss der Vereinsmeisterschaft stehen jetzt auch die Siegerinnen und Sieger fest. Gewonnen haben: Frauen 1. Platz Kirsten Lammerskitten 2. Platz Viktoria Noe 3. Platz Beate Elfring Männer 1. Platz Florian Skirde 2. Platz Lars Runde 3. Platz Fabian Noe Marathon Ibbenbüren gratuliert den Siegerinnen und Siegern sowie allen anderen Marathonis, die an der Vereinsmeisterschaft teilgenommen haben. Die Siegerehrung wird auf der Nikolausfeier am 05.12. erfolgen. Die Zeiten vom MBH-Lauf der Marathonis und den finalen Stand der Vereinsmeisterschaft findet ihr in der folgenden Tabelle:
18. September 2026
Am Sonntag, den 13.09.2026, stand die 24. Auflage des Münster Marathons auf dem Programm. Da durften wir natürlich nicht fehlen. Marathon Ibbenbüren war hier mit einem kleinen Trupp vertreten – von Supportern und Staffelläufer/-innen bis hin zu „Ersttätern“ und erfahrenen Marathonläufern. Das Wetter verhieß zunächst nichts Gutes, ist aber, wie für Münster typisch, in einen permanenten Nieselregen übergegangen. Auf teils glattem und rutschigem Kopfsteinpflaster haben alle Marathonis ihren Weg ins Ziel gefunden – im Gegensatz zur Elite, die nicht immer standfest geblieben ist. Vom Schloss ging es durch die Münsteraner Altstadt, vorbei am Aasee und durch die umliegenden Stadtteile Nienberge, Roxel und Gievenbeck. Entlang der zahlreichen Verpflegungspunkte wurden die Läuferinnen und Läufer bestens mit Wasser, Iso, Cola, Bananen und Orangen versorgt. Der Endspurt durch die Stimmungspunkte am Aasee und der Zieleinlauf über den roten Teppich am Prinzipalmarkt bildeten einen tollen und emotionalen Abschluss. An alle Debütanten: Herzlichen Glückwunsch! Ihr dürft euch jetzt offiziell Marathonfinisher nennen! 🏅
18. September 2026
Für die Triathleten von Marathon Ibbenbüren standen mit der Challenge Roth und dem Austria Triathlon in Podersdorf zwei anspruchsvolle und legendäre Langdistanzrennen auf dem Programm. Ergänzt wurde das Programm in Podersdorf durch Starts auf der Mitteldistanz. Challenge Roth: Christian mit starkem Rennen Bei der Challenge Roth über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen gingen Christian Blom und Dirk Neuwald über die komplette Langdistanz an den Start. Christian Blom erwischte dabei einen sehr guten Tag. Mit einer Schwimmzeit von 1:09 Stunden legte er bereits im ersten Teil des Rennens eine s tarke Basis. Auch auf dem Rad und beim abschließenden Marathon blieb Christian konstant schnell und absolvierte ein insgesamt sehr ausgeglichenes Rennen. Nach sehr schnellen 10:07:41 Stunden erreichte er das Ziel und belegte Platz 549 bei seinem ersten Wettkampf über die Ironman-Langdistanz. Christian: „Das perfekte Rennen, ich habe es genießen können!" Dirk Neuwald zeigte einmal mehr ein ausgeglichenes und konstant gutes Rennen. Er bewältigte die drei Disziplinen zuverlässig und kam nach 11:52:59 Stunden ins Ziel. Damit belegte Dirk Platz 1729. Für beide Athleten wurde insbesondere der abschließende Marathon durch die Wärme zu einer zusätzlichen Herausforderung. Kurzfristiger Staffeleinsatz von Kai Für einen kurzfristigen Einsatz spra ng Kai Schrameyer in Roth als Radfahrer in einer Staffel ein. Trotz wenig Vorbereitungszeit absolvierte er die 180 Kilometer in 5:11:38 Stunden und trug damit zu einem guten Staffelresultat bei. Die Staffel „Leider ohne Dirkchen“ erreichte nach 11:04:17 Stunden das Ziel und belegte P latz 166. Podersdorf: Starkes Rennen von Martin und Kai Nur wenige Wochen später folgte mit dem Austria Triathlon in Podersdorf die nächste Langdistanz. Über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen gingen Martin Hansjürgens und Kai Schrameyer an den Start. Beide zeigten ein starkes Rennen und konnten sich im ersten Drittel des Gesamtfeldes platzieren. Martin Hansjürgens erreichte nach 10:45:18 Stunden das Ziel und belegte Platz 79. Martin war bereits beim Schwimmen und auf dem Rad gut unterwegs und konnte anschließend einen sehr starken Marathon in 3:53:53 Stunden laufen und viele Positionen gut machen, er überholte schließlich auf den letzten Kilometern auch seinen Teamkollegen Kai. Martin: „Persönliche Bestzeit der Neuzeit“ „ein sehr schöner, längster Tag des Jahres“ Auch Kai Schrameyer zeigte ein starkes Rennen. Nach 10:56:37 Stunden e rreichte er Platz 87. Besonders auf dem Rad überzeugte Kai und absolvierte die 180 Kilometer in 5:06:21 Stunden. Dieses bedeutet eine Top 50-Platzierung nach dem Radfahren. Kai: „Das Radfahren hat schon Spaß gemacht. Ich muss noch viel lernen.“ Der extreme Wind auf der Radstrecke in Podersdorf machte den 180 km-Abschnitt dabei besonders kräftezehrend und forderte von den Athleten viel Energie. Raoul und Katja auf der Mitteldistanz In Podersdorf gingen neben den beiden Langdistanzlern auch Raoul Schöneis und Katja Löbbers auf der Mitteldistanz über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen an den Start. Raoul zeigte ein sehr ausgeglichenes und solides Rennen. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Halbmarathon erreichte er nach 6:35:04 Stunden das Ziel und belegte Platz 608. P.S.: Raoul und der Wind….. eine besondere Beziehung. 😉 Katja Löbbers absolvierte ebenfalls die Mitteldistanz in Podersdorf. Für sie war das Rennen nach dem Radfahren planmäßig beendet, Katja ist exzellent geschwommen und konnte trotz starken Winds ein ordentliches Radergebnis erzielen. Die Athleten wurden bei beiden Veranstaltungen von den zahlreichen Fans an der Strecke begeistert unterstützt und angefeuert. Allein in Roth waren ca. 350.000 Zuschauer an der Strecke. Das Rahmenprogramm vor und nach den Rennen macht beide Veranstaltungen ebenfalls zu einem unvergesslichen Erlebnis für Athleten und Zuschauer. Damit liegen zwei anspruchsvolle Triathlonrennen mit erfolgreichen Langdistanz-Finishes, einem kurzfristigen Staffeleinsatz und weiteren Starts auf der Mitteldistanz hinter den Triathleten von Marathon Ibbenbüren.
18. September 2026
Spannendes Rennen um den Titel
7. September 2026
Am Sonntag, den 06.09.2026, fand mit dem Tuchmacher Stadtlauf in Bramsche der fünfte Wertungslauf der Vereinsmeisterschaft Laufen statt. Die Location und die Laufstrecke haben sich in diesem Jahr komplett verändert: Statt über das Stadtfest ging es für die Läuferinnen und Läufer nun vom Schwimmbad aus je nach gewählter Strecke zwei bzw. vier Runden um den Hase-See. Durch die Kinderläufe etwas verzögert, startete der 10-km-Lauf gegen 11 Uhr, kurz darauf folgte der 5,3-km-Lauf. Die Strecke wies ein leicht welliges Profil auf und war komplett gepflastert. An der Abzweigung zum Start-Ziel-Bereich befanden sich eine Wasserstation und eine Trommlergruppe. Die Sonne lachte vom Himmel, gleichzeitig waren die Temperaturen noch angenehm genug, um gute Zeiten zu erzielen. Anmeldung, Duschen und Siegerehrung befanden sich auf der anderen Straßenseite beim Gymnasium. Aufgrund eines medizinischen Notfalls im Zielbereich verzögerte sich die Siegerehrung erheblich, sodass sich die teilnehmenden Marathonis die Wartezeit mit angebotenen Würstchen, Brötchen und Kuchen vertrieben. Das Warten sollte sich lohnen: Alle Marathonis belegten den ersten Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse und wurden mit jeder Menge Sachpreisen bedacht. Da der 5-km-Lauf in diesem Jahr in einen 5,3-km-Lauf geändert wurde, sind die Zielzeiten für die Vereinsmeisterschaftswertung per Dreisatz auf 5 km heruntergerechnet worden. Die Zeiten der Marathonis und den aktuellen Stand der Vereinsmeisterschaft findet ihr in der folgenden Tabelle:
17. August 2026
Am Freitag, den 14.08.2026, fand beim Speller Sommernachtslauf der vierte Wertungslauf der Vereinsmeisterschaft Laufen statt. Der 5km-Lauf startete bei 37°C. Die verschnörkelte Strecke führte dreimal an Verpflegungsstellen mit Wasserbechern und Schwämmen vorbei. In den Siedlungen hatten die Anwohner ihre Rasensprenger auf die Straße gerichtet, damit die Läuferinnen und Läufer sich abkühlen konnten. Jeder Tropfen Wasser wurde dankbar angenommen und sogar Umwege für die Duschen in Kauf genommen. Bis zur nächsten Abkühlung war man längst wieder getrocknet und harrte nur auf die folgende Gelegenheit. Beim anschließenden 10km-Lauf und dem Halbmarathon war es nur wenig kühler geworden. Einige Teilnehmer/-innen mussten den hohen Temperaturen Tribut zollen, doch alle Marathonis erreichten gesund und zufrieden das Ziel. Dabei erzielten fast alle Marathonis Podiumsplätze in ihren Altersklassen. Beim Halbmarathon (außerhalb der Vereinsmeisterschaftswertung) lief Jan Keller in 1:24:20h sogar auf den 2. Gesamtplatz. Während die Siegerehrungen sich dahinzogen, ließen die Marathonis unter dem schattenspendenden Fallschirmdach den Abend in geselliger Runde ausklingen. Die 5km und 10km Zeiten aller Marathonis und den aktuellen Stand der Vereinsmeisterschaft findet ihr in der folgenden Tabelle:
14. August 2026
280 geradelte Kilometer zeigte der Tacho an, als 18 bzw. 19 Marathonis der Radwandergruppe des Vereins nach einer viertägigen Tour an zwei Wochenenden Anfang August wieder ihren Start- und Zielpunkt am Aasee erreichten. Das Etappenziel des ersten Tages war das Hotel „Im Engel“ in Warendorf, das nach rund 75 Kilometern erreicht wurde. Die Strecke führte über Brochterbeck, Ladbergen, Ostbevern und Telgte auf gut ausgebauten Radwegen sowie durch schattige Pättkes. Immer wieder kreuzte die Ems den Weg der Radlerinnen und Radler, zeigte jedoch an einigen Stellen bereits deutlich die Folgen der anhaltenden Trockenheit. Auch die Mais- und Kartoffelfelder boten vielerorts ein trauriges Bild. Regen hatte es lange nicht gegeben, sodass die Fahrräder schon bald eine einheitlich staubgraue Farbe angenommen hatten. An den folgenden beiden Tagen erkundeten die Marathonis die landwirtschaftlich geprägte Umgebung Warendorfs. Pausen wurden in gemütlichen Bauernhofcafés sowie am beliebten Familienausflugsziel Feldmarksee in Sassenberg eingelegt. Entlang der Strecke gab es viel zu erleben: sportliche Wettkämpfe beim Triathlon, die Montgolfiade in Warendorf und als besonderes Highlight das „Ballonglühen“. Am vierten Tag hieß es Abschied nehmen von Warendorf, dem Hotel „Im Engel“ mitseiner hervorragenden Küche und der sehenswerten Stadt. Bei bestem Sommerwetter führte die Rückfahrt über Glandorf, Lienen und Lengerich zurück ins heimatliche Ibbenbüren. Ein herzliches Dankeschön gilt Josef Breulmann, Reinhard Stallbörger, Antonius Völler und Uli Wiescher. Sie hatten die Tour vorbereitet, die Strecken erkundet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der gesamten Reise umsichtig geführt. Am Ende stand für alle fest: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!
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